Vier Schritte zur Seelenruhe (2/4)
Schritt 2: Aufrechterhaltung der Seelenruhe
Wo stand ich nun?
Ich hatte den ersten der vier Schritte zur Seelenruhe also geschafft: den Eintritt in den Zustand der Seelenruhe. 🤗🥳🙌
Von Kindesbeinen an hatte ich diesen Zustand bereits regelmäßig durch verschiedenste Tätigkeiten erfahren – allerdings bislang nur unbewusst.
Im Alter von 20 Jahren stellte sich dann ein spontanes Erlebnis bei mir ein, bei dem ich den Zustand zum ersten Mal bewusst erfahren konnte. 🤓🧠💡
Später gelang es mir schließlich, den Zustand durch Meditationstechniken nicht nur bewusst zu erleben, sondern ihn auch selber herbeizuführen. 😌🙏🧘♂️
Ich konnte immer wieder in den Zustand der Seelenruhe eintreten, wenn ich es wollte – zumindest mit sehr viel Zeit- und Energieaufwand.
Doch was mir immer noch nicht gelang, war der zweite Schritt: Die Aufrechterhaltung des Zustands der Seelenruhe.
Ich befand mich also am Anfang des zweiten Schritts im Prozess zur Seelenruhe:
1. Eintritt in den Zustand der Seelenruhe
2. Aufrechterhaltung des Zustands der Seelenruhe
3. Herausfallen aus dem Zustand der Seelenruhe
4. Zurückfinden in den Zustand der Seelenruhe
Das Problem: innerer Zustand oder äussere Umstände
In Kapitel 3 hast du die Perspektive „von oben“ kennengelernt, die sich beim Eintritt in die Seelenruhe einstellt. 🦅🔭
Genau dort befand ich mich, als ich am Ende von Schritt 1 angekommen war.
Mein Fokus verlagerte sich in ausgewählten Momenten weg von den äußeren Umständen und hin zu meinem inneren Zustand.
Ich war mittlerweile 27 oder 28 Jahre alt und hatte nun die Fähigkeit, den Zustand der Seelenruhe nach Belieben bewusst herbeizuführen, indem ich mich in mein Inneres zurückzog, in mich hineinspürte, mich innerlich entspannte und die äußeren Umstände ausblendete. ✋😌🙏
Das Problem war allerdings, dass ich mich dabei von den äußeren Umständen loslösen und isolieren musste. 😕
Ich musste mich immer vom äußeren Geschehen körperlich und geistig abkoppeln, um mich entspannen zu können. Während ich „in mich ging“ und sich dabei dieses ruhige Gefühl einstellte, wurde mein bisheriger emotionaler, gedanklicher und körperlicher Zustand durch den Zustand der Seelenruhe lediglich kurzfristig verdrängt.
Der Zustand der Seelenruhe war auch nicht automatisch da, sondern stets mit Anstrengungen meinerseits verbunden. 💪😵💨 Ich musste mich konzentrieren und auf diese Weise aktiv in ihn eintreten. 🧘♂️🧐🤯
Es gab also zwei übergeordnete Zustände, in denen ich mich befinden konnte: Entweder spürte ich bewusst meinen inneren, ruhigen Zustand und blendete die äußeren Umstände dabei aus ✋😌🙏 oder ich befand mich in den äußeren Umständen, spürte meinen inneren Zustand aber gerade nicht 🏃🤷♂️.
Beides gleichzeitig ging nicht… – Ich war noch nicht in der Lage, diesen Zustand der Seelenruhe auch dann zu erfahren, wenn ich einfach den alltäglichen Dingen im Außen nachging.
Vielmehr rückte er sogar zunehmend in den Hintergrund, sobald ich mich wieder nach außen wandte und mich anderen Dingen widmete.
All meine mit der Außenwelt verbundenen Emotionen und Gedanken sowie mein Körpergefühl wurden von diesem ruhigen Gemütszustand vorübergehend „ausgeschaltet“. 🌏🔌😌
Aber als dieser ruhige Impuls abklang und allmählich in äußeren Tätigkeiten unterging, kamen sie wieder zurück.
Das Gefühl der Seelenruhe entglitt mir nach einiger Zeit, da meine Konzentrationsfähigkeit nachließ… 🤭🤷♂️
Die Lösung: Arbeit an mir selber
Wie konnte ich diesen Zustand der Seelenruhe, dieses ruhige, gelassene und entspannte Gefühl, in meinen Alltag integrieren? 🤔 Wie konnte ich erreichen, dass ich ohne Anstrengung in meiner inneren Ruhe verweilte, weil sie meinen Grundzustand darstellte, zu dem ich automatisch zurückkehrte, wenn ich losließ? 🤗
Ich realisierte, dass ich emotionale, gedankliche und körperliche Muster – gewisse „Altlasten“ – hatte, die meine natürliche Gelassenheit blockierten.🤦♂️❌😌
Ich hatte körperliche Verspannungen, emotionale Spannungen und hartnäckige Gedankenmuster.
Zunächst fiel es mir schwer, sie nicht einfach wegzudrücken und zu verdrängen, sondern anzuerkennen, dass sie nun einmal da waren. 🤷♂️
Doch ich musste damit beginnen, diese unerwünschten inneren Spannungen in willkommene Dingen „umzuwandeln“, wenn ich meinen emotionalen und gedanklichen Zustand authentisch wahrnehmen wollte. 😁👍
Ich musste mir selbst gegenüber zugeben, dass das Problem bestand und nun einmal da war. 🤓☝️
Wollte ich ein langfristig ausgeglichener Mensch werden, der einfach in seiner Mitte war und eine vernünftige Denkweise und Gemütsruhe erfuhr, reichte es nicht, mich regelmäßig zurückzuziehen und zu beruhigen. 😌🙏🧘♂️
Die vorübergehende Handlung (Beruhigung) musste immer mehr zu einer konstanten Eigenschaft (Ruhe) werden.
Die aktive Beruhigung musste gar nicht mehr nötig sein, weil die Ruhe in meiner „Mitte“ meinen Fokus anzog wie ein Magnet. 🧲🤍😌
Dazu war es unabdingbar, dass ich lernte, vernünftige physische, emotionale und gedankliche Muster in meinem System abzuspeichern. 🧠💡
Ich musste mich bewusst mit Situationen, Gefühlslagen und Gedanken umgeben, die eine gewisse Ruhe ausdrückten. Mein Unterbewusstsein sollte sich langfristig so sehr an diese ruhige Art des Denkens, Fühlens und Seins gewöhnen, dass die Ruhe mir regelrecht einverleibt und eingebrannt wurde.
Ruhige Gefühle, ruhige Gedanken, ruhige Situationen – um sie aus Überzeugung zu verinnerlichen, musste ich ihr tiefstes Wesen einsehen und erleben.
Hierfür musste ich mich intensiv mit ihnen auseinandersetzen und ich musste aus tiefstem Herzen verstehen lernen, weshalb sie aus vernünftigen Gründen erstrebenswert waren. 🤍💡☝️
Ich musste sie in meinem System verankern und gewissermaßen zu ihnen werden. Ruhige, vernünftige Gedanken, Gefühle und Situationen sollten zu den Eigenschaften werden, die mich als Person ausmachten: „Ruhig, gelassen und vernünftig – das bin ich, das ist Sandro“. 😌🙏🤍🤍🤍
Ich machte mich also auf den Weg, um intensiv an mir selber zu arbeiten. ✊💪🏃
Ich ließ mich massieren, um körperliche Verspannungen zu lösen. 💆♂️ Ich versuchte zu beobachten, welche Emotionen und Gedanken hinter den Verspannungen steckten 🤍🧠🤔: Welche Emotion führte welche Verspannung an welcher Stelle herbei? Welche Gefühle kamen während der Massage einer bestimmten Stelle auf? Welche Gedanken steckten dahinter?
Ich versuchte auch, meine emotionalen Reaktionen in verschiedenen Situationen zu beobachten, sie in Zurückgezogenheit in Ruhe zu analysieren und mir neue Reaktionen zu überlegen, die ich stattdessen ausführen würde, sobald ich diese unerwünschten, alten Reaktionsmuster erneut bei mir beobachtete. 🤔🤓
Ich musste achtsamer und bewusster leben lernen, um im entscheidenden Moment aufmerksam genug zu sein und die Reaktion beobachten zu können, während oder bevor sie geschah. 🧐
Ich musste meine Gedankenmuster beoachten: Wie dachte ich? 🤔 Dachte ich pessimistisch 👎 oder optimistisch 👍? Was dachte ich? Dachte ich vernünftige oder unvernünftige Dinge? Welche Emotionen entstanden durch meine Gedanken? Waren die Emotionen negativ, hinterfragte ich den Gedanken, der zu ihnen geführt hatte und ersetzte ihn mit einem sinnvolleren.
Doch auch positive Emotionen, die von sehr intensiver Natur waren, standen meiner Seelenruhe im Weg. 🤓☝️ Übermäßige Freude und Enthusiasmus 😀🥳 brachten mich genauso aus der Ruhe und rissen mich in die Aufregung mit, wie Trauer und Depression 😢😭.
Übermäßiger Optimismus wurde für mich zum unerwünschten Gegenpol von Pessimismus. Beide Arten des Denkens – positiv und negativ – waren nur dann angebracht, wenn sie gemäßigt und im Einklang mit der Realität waren. 🌍🙏
Ansonsten waren sie für mich gleichbedeutend mit Hoffnung und Hoffnungslosigkeit. Und diese in der gegenwärtigen Wirklichkeit nicht vorhandenen Dinge hatten keinen Platz mehr in meinem Inneren, wenn ich über stoischen Gleichmut zu meiner inneren Ruhe finden wollte.
Zukünftige Geschehnisse durften nicht mehr hoffnungsvoll oder hoffnungslos sein, denn dann würden Bewertungen und Urteile mein Denken über die Welt verzerren.
Meine einzige Hoffnung durfte noch sein, dass es genau so kam, wie es kam, während ich mich angstrengte, so vernünftig zu leben, wie ich konnte. Meine einzige Hoffnung sollte das sein, was gerade war.
Ich arbeitete in den folgenden Jahren weiterhin fleißig an mir selbst und versuchte, ein immer vernünftigerer, ruhigerer Mensch zu werden. 😌🙏
Was hatte ich von all diesen Strapazen?
Ich würde sagen, sehr viel, denn ich wurde als Belohnung immer ruhiger, gelassener, bescheidener und glücklicher 🍀🍀🍀 (jedenfalls nach meiner eigenen stoischen Definition).
Ich war zunehmend in der Lage, äußere Umstände so zu annehmen, wie sie kamen. 🌎🤷♂️
Zudem richtete ich mir mit der Zeit ein Leben ein, das meinen Zustand der inneren Ruhe förderte. Das ging natürlich nicht von heute auf morgen, sondern dauerte Jahre und der Prozess ist immer noch in vollem Gange. ⏰⚙️
Ich suchte mir eine immer ruhigere Umgebung aus, sei es in Bezug auf meine Wohnung, meine Freizeitbeschäftigungen oder meine berufliche Tätigkeit.
Je ruhiger mein Denken, Fühlen und Handeln wurde, umso mehr Ruhe schuf ich mir in der Außenwelt. Und je ruhiger mein Umfeld wurde, umso mehr beruhigte es umgekehrt mein Innenleben. Ich realisierte, was ich zu Beginn meines Weges gespürt hatte:
Echtes Glück braucht viel Zeit, harte Arbeit, Disziplin und Fleiß.
Aber es zahlt sich aus! Ich bin noch längst nicht da, wo ich hin möchte, aber eben auch längst nicht mehr da, wo ich mich einst befand, als ich mich auf den Weg gemacht habe…
Neue Herausforderungen
Während ich mich immer mehr zu einem Stoiker wandelte, kamen neue Aufgaben auf mich zu.
Denn je stoischer ich wurde, umso „seltsamer“ wirkte mein Verhalten auf viele Mitmenschen und umso weniger Verständnis erhielt ich für gewisse neue Verhaltensweisen 😯 (Damit müssen sich übrigens auch viele Menschen, die von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, herumschlagen).
Vor allem die scheinbar gleichgültige Haltung gegenüber negativ anmutenden Dingen ist für viele schwer nachzuvollziehen oder zu akzeptieren. 😟😠
Natürlich war mein erster emotionaler Impuls, wenn ich beispielsweise ein Tier sterben sah, eine Trauer 😥 und mein erster körperlicher Impuls, ein Drang zu helfen und etwas zu unternehmen 🏃.
Doch die Vernunft in mir brachte mich schnell zur Einsicht, dass das Tier nun einmal gerade starb und ich im Außen nichts mehr unternehmen konnte. 🤷♂️
Der unvermeidliche Tod gehört nun einmal zum Leben dazu. Wir entscheiden selber, ob wir ihn akzeptieren und ruhig bleiben 💀😌🙏 oder ob wir ihn nicht akzeptieren und uns über ihn aufregen 💀🤬🖕.
Vernünftig ist nur die Akzeptanz des Unvermeidlichen.
Echte Akzeptanz geht sogar noch weiter: Auch meine Trauer durfte beispielsweise da sein, denn sie wies mich auf mein Bedürfnis hin, zu helfen.
Ebenso durfte mein Bedürfnis zu helfen da sein, denn es gab mir meinen inneren Wert zu verstehen, moralisch sein zu wollen.
Auf solche vernünftigen Gedanken galt es hören, wenn ich auf stoische Weise glücklich sein wollte.
Moral ist aus meiner Sicht wandelbar. Mein inneres Moralsystem hatte sich gewandelt, während ich an mir selber arbeitete und mich quasi selbst zum Stoiker ausbildete.
Das, was ich nicht ändern konnte, war für mich zunehmend nun einmal so, wie es war. 🤷♂️😌🙏
Ich konnte nur entscheiden, ob ich die Begebenheiten akzeptieren und meine Ruhe bewahren wollte oder nicht.
Und aus meiner Sicht war es vernünftig, loszulassen – sowohl äußerlich als auch innerlich. Ich konnte ohnehin nichts dagegen tun und es brachte nichts, mich deswegen schlecht zu fühlen oder auf Biegen und Brechen zu versuchen, etwas Unmögliches doch noch möglich zu machen.
Meine Vernunft sagte mir, dass das Gefühl der Trauer und das Bedürfnis zu helfen in diesem Moment nicht angebracht waren, weil meine Leugnung der Realität und mein verzweifeltes Eingreifen nichts an der Situation geändert hätten. 🧠🤓☝️
Die Trauer und das Bedürfnis zu helfen durften aber da sein, denn sie gaben mir zu verstehen, dass mein automatisches inneres Alarmsystem funktionierte und ich meine Gefühlswelt und meine Bedürfnisse gut spüren konnte. 🤍
Doch meine vernünftigen Gedanken gaben mir auch zu verstehen, dass es sich in der gegenwärtigen Situation sozusagen um einen „falschen Alarm“ handelte. 🚨❌
Die vernünftige Handlung war also, das Gefühl und das Bedürfnis zu beachten und angemessen darauf zu reagieren.
Allerdings bestand diese angemessene Reaktion nicht darin, die Botschaft des Gefühls und des Bedürfnisses ernst zu nehmen, indem ich die Situation nicht akzeptierte und zu helfen versuchte.
Sie bestand vielmehr darin, den Alarm in einem ersten Schritt als „falschen Alarm“ zu erkennen 🚨❌💡 und in einem zweiten Schritt die Alarmanlage einfach „abzustellen“ 🔌.
Diese angemessene Handlung bestand erst einmal im Aushalten der vorhandenen Emotion und des vorhandenen Bedürfnisses. In einem zweiten Schritt gab ich der Situation einen Sinn, indem ich mir dachte – und auch aus tiefster Überzeugung zu glauben begann, weil ich diesen Gedanken verstand – dass dies offenbar der Plan der Weltvernunft war. 🌍🧠🤷♂️
Die Situation machte mich wohl auf irgendeine Weise stärker und erteilte allen Beteiligten eine wichtige Lektion, die uns weiterbrachte. Wir würden dieser Situation einfach einen Sinn zu geben versuchen müssen und dadurch erkennen, dass wir auf irgendeine Weise an ihr wachsen.
Zu meiner stoischen Lebensweise kam also, wie gesagt, eine weitere Herausforderung hinzu, denn ich musste gleichzeitig die Ablehnung meines Verhaltens durch viele meiner Mitmenschen aushalten. 😤
Was mir entgegenkam, war, dass ich mein Verhalten aus logischen Gründen gewählt hatte, weshalb ich meine Gründe zumindest logisch darlegen konnte. 🤓☝️
Doch Menschen, die stark von ihren Emotionen vereinnahmt waren und ein komplett anderes Wertesystem in sich trugen, konnten solche Gründe häufig dennoch nicht nachvollziehen, geschweige denn akzeptieren.
Ich möchte an dieser Stelle aber dennoch etwas Wichtiges betonen: Stoiker sind weder gefühllos noch gefühlskalt ☝️💡, sondern sie entscheiden sich langfristig dagegen, nach intensiven Emotionen zu streben.
Das tun sie, weil diese starken Emotionsausschläge von einem nach Ruhe strebenden Verstand als unvernünftige Reaktionen eingestuft werden. 😌🙏
Ein echter Stoiker muss deshalb im Gegenteil eine sehr gute Verbindung zu seinen Emotionen, Gedanken und zu seinem Körper entwickeln. Nur auf diese Weise ist er überhaupt in der Lage, mit diesen inneren Gegenständen geschickt genug umzugehen, um sie kontrollieren zu können, anstatt von ihnen kontrolliert zu werden.
Die Reise ging weiter…
Mein erwähnter Umgang mit der Situation eines sterbenden Tiers rührte von einem langwierigen Prozess, bei dem ein langfristiges, nachhaltiges Umdenken stattfand. 🧠➡️💡
Meine Haltung war bereits nach dem ersten Schritt – dem Eintritt in die Seelenruhe – zu einem gewissen Grad stoisch. Diese stoische Haltung ermöglichte es mir, zu hinterfragen, ob meine Reaktion gerade vernünftig war und wie eine vernünftige Reaktion aussehen müsste.
Allgemein musste ich sehr viel nachdenken und reflektieren 🤔🤓, um zu lernen und zu wachsen, wenn ich wieder einmal scheiterte.
Ich veränderte regelmäßig meine Haltung gegenüber der Situation, indem ich einen Gedanken umformulierte, wobei sich mit der Einsicht, die aus dem neuen Gedanken entstand, auch die damit verbundene Emotion allmählich wandeln konnte.
Gedanken wurden immer weiter angepasst, verfeinert und nach dem Gefühl der Ruhe ausgerichtet. 🧠➡️😌
Meine Emotionen, meine Bedürfnisse und meine Gedanken waren da und ich musste sie akzeptieren, egal, wie unvernünftig sie waren. 🧠👎🤷♂️
Diese galt es, in einem nächsten Schritt in etwas Sinnvolles umzuwandeln 👍, um mich innerlich auszugleichen ⚖ und gewissermaßen zu beruhigen. 😌🙏
Ich wurde immer vernünftiger, ruhiger und gelassener. Langfristig bestand das Ziel natürlich darin, durch regelmäßiges Umdenken dieser Art die stoische Haltung und Seelenruhe immer mehr zu einem Automatismus zu machen. ⚙️😌🙏
Doch dafür musste zunächst noch viel Arbeit im Sinne einer achtsamen und bewussten Lebenshaltung sowie der Akzeptanz vorhandener negativer Emotionen und Gedanken stattfinden.
Wenn ich mit möglichst vielen Situationen ruhig, gelassen und vernünftig umgehen lernen wollte, musste ich möglichst viele, möglichst schwierige und möglichst verschiedene Situationen erfahren.
Je mehr ich vom Leben auf diese Weise herausgefordert wurde, umso mehr scheiterte ich und je mehr ich scheiterte, umso mehr lernte ich.
Und je mehr ich lernte, umso sicherer, ruhiger und glücklicher wurde ich innerlich, weil ich immer stärker wurde und seelisches Wachstum erfuhr.
Doch dazu mehr im dritten Teil und Schritt zur Seelenruhe…
In der nächsten Lektion erwartet dich Schritt 3 meiner persönlichen Reise zur Seelenruhe!
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