Praktische Übung: Beherrsche dich… die stoische Perspektive im Alltag
In den letzten Lektionen hast du die Sicht „von oben” und die Sicht „von unten” kennengelernt.
Im Grunde handelt es sich um eine Beschreibung dessen, was beim Eintritt in die Seelenruhe geschieht. 🤓💡
Es ist nicht wie in der Meditation, in der du durch momentanes Loslassen oder Konzentrieren in einen vorübergehend ruhigen Zustand kommst und darin verweilst. 😌🧘♂️
Vielmehr geht es darum, dich selbst über einen längeren Zeitraum hinweg an vernünftiges Denken zu gewöhnen, damit du eine langfristige gelassene Grundhaltung entwickelst. 🧠💡😌
Dein ganzes Wesen verändert sich, wenn du stoisch zu leben beginnst. Du wirst ein immer vernünftigerer Mensch im Sinne einer gelassenen und akzeptierenden Person.
Dieser Prozess geschieht in zwei Schritten…
☝️ In einem ersten Schritt entscheidest du dich einfach dazu, zu denken, dass alles sinnvoll und gut ist, was geschieht. 🤷♀️👍
Diese Ansicht solltest du dann für dich selbst durch möglichst viele Argumente regelmäßig begründen, um sie allmählich zu einer starken Überzeugung von dir zu verwandeln. 🤓💡💪
Mit der Zeit wirst du dadurch den Gedanken nachvollziehen lernen, dass jeder Moment – egal wie unangenehm und dramatisch er sich dir gerade zeigt – ein notwendiges Kapitel einer sinnvollen Geschichte ist.
Das betrifft sowohl deine persönliche Lebensgeschichte als auch die Weltgeschichte im Allgemeinen. Darin besteht die Sicht „von oben”. 🦅🔭
Du magst die Sinnhaftigkeit gewisser Geschehnisse vielleicht (noch) nicht verstehen, aber sie ist da und darin beginnst du immer mehr zu vertrauen.
Du vertraust darin, um dich zu beruhigen, weil es diese Auffassung ist, die dich gelassen macht.
Und du entscheidest dich, an die Sinnhaftigkeit der Dinge zu glauben, weil sie ebenso einleuchtend ist, wie die Auffassung, dass alles sinnlos ist, dir im Gegensatz zu dieser aber ein angenehmes und gutes Gefühl gibt.
Die Frage ist also nur, was du willst und wofür du dich entscheidest. Gelassenheit und Glück oder Unwohlsein und Unglück? 😉
✌️ In einem zweiten Schritt muss diese Sicht „von oben” allerdings auch mit der Sicht „von unten” verschmelzen.
Du musst lernen, diese Weltauffassung in der Praxis, in jedem Moment, auch zu leben. 😌🙏🤍
Wühlt dich eine Situation oder das Verhalten eines Menschen emotional auf, weil du das Geschehen oder das Verhalten nicht annimmst und akzeptierst, bist du in diesem Moment gescheitert.
Aber eben auch nur in diesem Moment.
Du hattest zwar kurzzeitig keine stoische Haltung, bist aber nach wie vor StoikerIn, solange du nach einer langfristigen stoischen Haltung strebst. Mach also unbedingt weiter! 🙌
Übung macht den Meister… 😎🤙 du wirst mit der Zeit immer besser, gelassener und glücklicher.
Wir haben das folgende Problem:
Wir wissen und vertrauen darin, dass alles Geschehende sinnvoll und gut ist. Wie können wir uns dieses Wissen und Vertrauen in jedem Moment des Lebens bewahren?
Gehen wir davon aus, du hast die Sicht „von oben” bereits eingenommen und bist grundsätzlich in der Lage, darin zu vertrauen, dass die Welt sinnvoll und gut ist. 😊👌
Gehen wir des Weiteren auch davon aus, dass du noch Schwierigkeiten hast, diese Überzeugung in gewissen alltäglichen Situationen zu leben, gelassen zu bleiben und vernünftig zu handeln. 😅
Was könntest du tun?
Du kannst wieder stoisch denken und versuchen, logisch zu überlegen. 🤔🤓
Was geschieht denn in deinem Inneren, wenn du deine stoische Haltung verlierst?
Ich nehme an, dass im Aussen etwas passiert ist, das dir nicht gefällt.
Natürlich könnte ich jetzt einen auf Neunmalklug machen und dir sagen, dass es dir aber gefallen sollte, weil das Weltgeschehen es so wollte. Es würde daran aber trotzdem nichts ändern, dass es dir nicht gefällt.
Und das ist aus meiner Sicht völlig in Ordnung. Ich habe in all den Jahren, in denen ich mich nun schon um ein stoisches Leben bemühe, gelernt, dass wir gewisse Denkmuster haben, die mittlerweile unterbewusst und automatisch ablaufen.
Diese werden sich zwangsläufig in deinem Verhalten ausdrücken, denn nur weil du nun grundsätzlich der Auffassung bist, dass alles sinnvoll und gut ist, verschwinden diese Muster nicht einfach so.
Es ist deshalb sogar gut, dass sie sich zeigen, denn so wirst du auf sie aufmerksam und kannst sie bei Bedarf verändern.
Wir müssen umdenken!
Dieses Mal müssen wir den Satz von oben nicht umstellen, sondern uns eine Strategie überlegen, um die Muster aufzulösen.
Wenn sich das Muster zeigt, liegt es an dir, ob du es bemerkst oder nicht.
Du musst achtsamer und sensibler für solche Muster werden.
Dazu kann es beispielsweise helfen, wenn du versuchst, regelmäßige Standortbestimmungen zu machen:
Wie denke ich gerade? Wie fühle ich gerade? Wie fühle ich mich bei dieser Entscheidung? Wie fühle ich mich nach diesem Ereignis? Welcher Gedanke hat zu dieser Emotion geführt? Was könnte ich in dieser Situation stattdessen denken, damit ich emotional gelassen bleibe? 🤔
Es ergibt sich die folgende Lösung:
Wir können dieses Wissen und Vertrauen, dass alles Geschehende sinnvoll und gut ist, in jedem Moment des Lebens bewahren, indem wir unsere unerwünschten Verhaltensmuster verändern.
Unerwünschte Verhaltensmuster zu verändern, ist weder einfach noch geht es schnell. Dieses Unterfangen bedarf viel Arbeit, Hingabe und Zeit.
Man muss achtsamer und bewusster leben lernen.
Dadurch kannst du unerwünschte Verhaltensmuster entdecken, indem du deine Verhaltensweisen, Gedanken und Emotionen ständig hinterfragst und auf ihre Vernünftigkeit hin überprüfst.
Im Anschluss musst du sie dann stets anpassen, sodass sie dich langfristig zu einem immer vernünftigeren, gelasseneren und glücklicheren Menschen machen.
Falls du gerne mit mir gemeinsam eine auf dich persönlich angepasste Strategie dafür entwickeln möchtest, kannst du mich hier für ein persönliches 1:1 Online Coaching kontaktieren. 🤝
🙏 Du weißt es bereits besser… jetzt lerne, stoisch zu leben! 🙏
In der nächsten Lektion erwartet dich die Lebensgeschichte eines Menschen mit einer stoischen Haltung!
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